Energiezentrale
Ein solchen Raum gibt es selbstverstaendlich nicht in einem Haus, und so sind
Sie, lieber Besucher, im begrifflichen Nirwana gelandet. Aber keine Bange:
stellen Sie sich einfach eine Mischung aus Heizungskeller und Abstellraum fuer
Energie produzierende Maschinen und Geraete vor.
Das Geheimnis des Bimetall-Motors ist das unendliche Metallband, welches um
die beiden Raeder herum laeuft: es ist zweiseitig und besteht aus zwei
verschiedenen Metallen auf jeder Seite. Die beiden Metalle dehnen sich bei
Erwaermung unterschiedlich schnell aus. Haelt man das gut leitende Metallrad
in heisses Wasser (z.B. aus einem Solar-Kollektor), dann dehnt sich die
Oberseite des Metallbandes staerker als die Unterseite. Durch die
unterschiedliche Dehnung wird auch das zweite (Schwung-)Rad in Rotation
versetzt. Da die Metalle sehr leicht und schnell auf die Temperatur-Schwankungen
reagieren, laeuft der Motor zuegig wie eine herkoemmliche Maschine.
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Der Stirling-Motor wurde zwischen 1816 und 1827 von dem schottischen
Geistlichen Robert Stirling und seinem Bruder James entwickelt.
Der Trick bei diesem Motor ist, dass die Verbrennung/Energieerzeugung vom Arbeitsgang
getrennt ist und ausserhalb des Motors statt findet. Deshalb laesst sich dieser
Motorentyp auch mit allen Energieformen antreiben - sei Solarwaerme, heisses
Wasser oder Eisbrocken. Wichtig ist, dass ein grosses Energiegefaelle/ein
grosser Temparatur-Unterschied vorhanden ist, damit die Maschine laeuft.
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Dies ist natuerlich noch keine Energie-Maschine, aber man koennte eine daraus
bauen. Erwaermt man den unteren Teil des Gefaesses mit der Hand, so dehnt sich
die Fluessigkeit darin aus und fliesst teilweise durch den schmalen Kanal in
den oberen Teil des Gefaesses. Bliebe also nur noch, das Ganze groesser zu
bauen, in den Kanal eine Turbine zu setzen, eine passende Waermequelle (z.B.
Sonne) zu finden und den oberen mit dem unteren Teil durch einen
abgeschirmt-gekuehlten Ruecklauf zu verbinden - fertig ist das Kreislauf-Kraftwerk.
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Das Solar-Ladegeraet ist die bequemste 'Waffe' im Kampf gegen die Wegwerf-Batterien.
Laengst gibt es diese Solarmodule auch fuer Autos und Wohnmobile, um deren
Batterien mehr Kraft und Leistungsdauer einzufloessen. Und die grossen
Schwestern dieser Ladegeraete sitzen auf Haus- oder Fabrikdaechern, um den so
erzeugten Strom in die Netze einzuspeisen. Die Photovoltaik steht noch am
Anfang ihrer Karriere.
Dieses Solar-Ladegeraet dient dazu, die kleinen Akkus von Alltagsgeraeten
(Walkman, Taschenlampen etc.) aufzuladen. Unabhaengig von einem E-Netz-Anschluss
laedt es leere Akkus dort auf, wo immer diese gerade ausfallen - auf einer
Trekking-Tour, einem Segelboot, am Strand oder in fernen Landen mit anderer
Netz-Spannung.
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Richtig archaisch mutet dagegen dieses Feuerzeug aus Indonesien an. Es
besteht aus einem metallenen Moerser und einem ebenfalls metallenen Stoessel.
In den Moerser tut man trockenes Laub oder ausgedoerrtes Gras. Durch das
schnelle Reiben des Stoessels an den Innenwaenden des Moersers wird genug
Hitze erzeugt, um das Naturmaterial in Brand zu setzen.
Aehnlich bzw. wie
eine Luftpumpe funktioniert auch das pneumatische Feuerzeug. Vorteil dieser
Techniken: auf Gas oder Benzin kann man verzichten; das Brennmaterial findet
sich an jedem Wegesrand.
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Jeder kennt die Fahrrad-Lampen, die mittels eines Dynamos unten am Reifen
betrieben werden. Hier aber stecken Lampe und Dynamo in einem Gehaeuse, und der
Benutzer kann seine Fuesse still halten. Dafuer muss er rythmisch mit den
Fingern auf den schwarzen Hebel an der Unterseite des Geraetes druecken. Der
treibt - aehnlich wie einst die Fusswippen bei den alten Naehmaschinen - das
Schwungrad und den Dynamo an. Ohne die Fingerfertigkeit ist es allerdings
schnell wieder zappenduster.
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Beim Mixen von Getränken, beim Zubereiten von Mehl-Sossen, beim Einnehmen von
Medikamenten - immer wieder erzeugen wir die zur Behandlung von Stoffen notwendige
Energie durch Schütteln. Was liegt also näher, als dieses Verfahren auch zur
Erzeugung von Lichtenergie einzusetzen. Und in der Tat: es gibt eine solche
(Taschen-)Lampe. Bei ihrem Schütteln rast ein Magnet durch eine Spule und
produzuiert Energie, die in einem Akku zwischengespeichert, die Lampe zum
Leuchten bringt.
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Licht aus Licht - das ist das Prinzip dieser Lampe. Die Energie des Sonnenlichts
wird mit Hilfe von photovoltaischen Zellen in elektrischen Strom umgewandelt.
Dieser wird in einem Akku gespeichert und wieder abgegeben, wenn man die Lampe
einschaltet. Keine Angst: es muss nicht immer Sonne sein. Das Licht eines
trueben Tages reicht auch. Nur im dunkelen Keller liegen lassen sollte man die
Solarlampe nicht.
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Gleichfalls mit Solarzellen arbeitet diese Tischlampe, die man gut für den
Gartentisch oder die Fensterbank verwenden kann. Die Lampe erzeugt ein mildes
Licht, das sich zwar nicht zum Lesen eignet, aber als Hintergrundbeleuchtung und
Orientierung in der Dunkelheit angenehm ist. Und vor allem: an kann es brennen lassen,
ohne am nächsten Morgen neue Batterien besorgen zu müssen.
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