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Buecher

Die hier vorgestellten und besprochenen Buecher sind nicht ausschliesslich Neuerscheinungen. Die Auswahl richtet sich mehr nach Bedeutung und Qualitaet der Werke als nach ihrer Aktualitaet. Seien Sie also bitte nicht enttaeuscht, wenn Sie auf Nachfrage bei Ihrem Buchhaendler in Einzelfaellen ein 'ausverkauft' als Antwort bekommen.


Geitmann, Sven: Wasserstoffautos. Was uns in Zukunft bewegt. Kremmen (Hydrogeit Verlag) 2006, 168 Seiten
Wer das Buch in die Hand nimmt, ist zuerst einmal überrascht von der ungeheuren Typenvielfalt und den grossen Namen, die sich in diesem Technikbereich drängeln: von BMW bis Volkswagen sind fast alle namhaften Autohersteller vertreten; die Palette der Fahrzeugtypen reicht von futuristischen Entwürfen bis zu serinennahen Konzeptmodellen. Der Autor, ein Diplomingenieur, der sich auf das Thema Wasserstoff spezialisiert hat, hat nicht nur mit Fleiss und Akribie eine Menge technischer Daten und schöner Fotos zusammen getragen, sondern beschreibt auch verständlich die technischen Hintergründe und Firmenkooperationen, die diese Projekte voran treiben. Fazit: Ein informatives, wichtiges Buch für alle, die sich über eine Autoverkehrs-Zukunft jenseits des Erdöls Gedanken machen. zum Seitenanfang

Rühle, Alf-Sibrand: Wasserstoff und Wirtschaft. Investieren in eine saubere Zukunft, hrsg. von Sven Geitmann, Kremmen (Hydrogeit Verlag) 2005, 216 Seiten
Obgleich die meisten Umweltverbände behaupten, dass Umweltschuitz "sich rechnet", gehen Umweltschützer immer davon aus, dass das Umweltengegement etwas mit reinem Idealismus zu tun haben müsse. Nicht so in diesem Buch. Der Autor, ein ausgewiesener Experte für Geldanlagen, zeigt, wie man mit der Wasserstoff-Technik nicht nur Abgas-Emissionen einspart, sondern auch langfristig und umweltfreundlich Geld verdienen kann. Nach einer kurzen Geschichte der Wasserstoffnutzung und einem Blick auf die Eigenschaften dieses Energieträgers folgt ein guter Überblick über die verschiedenen Typen und Funktionsweisen der Brennstoffzelle der Einsatzmöglichkeiten des Wasserstoffs auf den unterschiedlichen Gebieten. Dann wendet sich das Buch den politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen einer Wasserstoffwirtschaft so wie den Folgen einer Wasserstoffökonomie für die künftigen (Aktien-)Märkte zu. Es werden verschiedene Musterdepots vorgestellt sowie die Profile von rund 30 in diesem Bereich tätigen Firmen. Den Abschluss bilden ein Umfangreiches Quellen- und Informationsverzeichnis, das dem Leser bei zusätzlichem Informationsbedarf weiterhilft, sowie ein ausführliches Glossar, dass die verschiedenen Fachbegriffe erklärt - insgesamt eine sehr fundierte Arbeit.
Das Buch, das Anlage- und Umweltinteresse im Bereich des Wasserstoffes zusammen führt, ist das erste dieser Art und könnte der Entwicklung der Wasserstoff-Wirtschaft mehr nützen als viele, gut gemeinte Appelle von Umweltschützern. Dennoch bleiben einige - wenngleich wenige - Punkte der Kritik: der systematische Aufbau des Buches lässt in einigen Bereichen zu wünschen übrig - so wären Andrees Ballonfahrt (S. 23 f.) und auch die Geschichte des Unternehmens Ballard (S. 60 ff.) an anderer Stelle im Buch besser untergebracht gewesen. Auch sind Booster (S. 79) keine Wasserstoff-, sondern Feststoff-Raketen, ein wirkliches Monopol bei CPUs (S. 119) existiert so nicht. Zudem ist der Wasserstoff-Verbrennungsmotor (S. 90 f.) nicht nur eine Gefahr für die Märkte der Batterie- und Akkuhersteller, sondern auch für die der Brennstoffzellen-Produzenten. Schließlich hätte man sich einen Vergleich der Wasserstoff-Speichermethoden ähnlich dem der Bernnstoffzellen-Typen gewünscht.
Doch diese Kritikpunkte tun dem Wert des Buches keinen Abbruch. Denn vielleicht gelingt es sogar dem einen oder anderen Leser, mit Hilfe der dort enthaltenen Informationen seine Solaranlage zu finanzieren. zum Seitenanfang

Mollison, Bill/David Holmgren: Permakultur - Landwirtschaft und Siedlungen in Harmonie mit der Natur, 2., völlig überarbeitet Auflage, dt. Übersetzung Schaafheim 1984, 166 Seiten
Dem fachlich interessierten und informierten Leser passiert es sehr selten, dass er plötzlich auf ein Buch stösst, dass er eigentlich schon vor Jahrzehnten hätte lesen sollen. Mir ist es mit dem Werk 'Permakultur' von Mollison und Holmgren so ergangen.
Die Permakultur ist eine Idee des Australiers Bill Mollison. Es geht um eine Land- oder Gartenwirtschaft, die mit möglichst wenig Arbeit und ohne grosse laufende Kosten viel Ertrag bringt - und auf Dauer ökologisch existieren kann. Mollison setzt dazu ganz auf den Anbau mehrjähriger Sorten, und das auch bei Brennstoff-, Textil-, Färbe-, Futter-, Arznei- und Giftpflanzen. Einjährige Pflanzen wie Kartoffeln oder Getreide kommen nicht vor. Mollison geht dabei von zwei Grundsätzen aus: Jedes Element oder jeder Teilbereich erfüllt mehrere Funktionen; und jede Funktion wird durch mehrere Elemente oder Teilbereiche abgedeckt. Neben den Grundlagen der Permakultur beschreibt das Buch Planung (Geographie, Klima, Mikroklima, räumliche Gliederung, Wasserversorgung, Böden, Feuerschutz), Systemaufbau (Artenauswahl, Vermehrung, Pflege, Einfriedung, Bodenbearbeitung), Einsatz von Tieren, Einsatz in Städten.
Eine Vielzahl von Tabellen, Zeichnungen und Schaubildern sortiert die Pflanzen nach Funktionen, Licht-, Wärme- und Wasserbedarf, Windempfindlichkeit, Nährwerten und Verarbeitungs-Möglichkeiten. Das Ganze ist für mitteleuropäische Verhältnisse überarbeitet. Interessant sind auch die technischen Beschreibungen und Ideen: ein komplexer Ofen zur Verarbeitung der Produkte, die Ideen, Hühner in Gewächshäusern als 'Heizung' zu verwenden oder die im Wind schwankenden Baumkronen per Seilzug-Konstruktionen als Wasserpumpen-Antrieb ein zu setzten.
Kritikpunkte finden sich bei diesem Buch nur wenige: mal vermisst man in der Auflistung eine Pflanze (z.B. Mirabelle), mal stört das durcheinander geratene Verweissystem (erklärlich durch die Adaption auf mitteleuropäische Verhältnisse). Irritierend sind eher die drei Gedichte Mollisons auf S. 6: hier drückt sich ein demonstratives ganzheitliches Gutmenschentum (Motto: seht her, wir sind die Guten, Wahren und Schönen) aus, welches Mollison nicht nötig hätte - die hohe Qualität seiner Arbeit spricht für sich selbst. Ebenfalls irritierend - weil irreführend - ist der Buchtitel-Teil 'in Harmonie mit der Natur'. Denn die Mollisonsche Permakultur ist eine ausgeklügelte, optimierte, künstlich geschaffene Nutzpflanzen-Ökologie, in der für die 'Natur' im naturschützerischen Sinn kein Platz ist. Vielleicht hat dieser irreführende Titel dazu beigetragen, dass ich das Buch - leider - so spät entdeckt habe. zum Seitenanfang

Mähr, Christian: Vergessene Erfindungen - Warum fährt die Natronlok nicht mehr? DuMont Literatur und Kunst Verlag, Köln 2002, 180 Seiten
'Es gab da einen Dachboden der Technikgeschichte, wo sich vergessene Erfindungen stapelten. Da gab es, wie auf einem realen Speicher, allerhand Gerümpel. Da gab es aber auch Sachen, die man hätte brauchen önnen, brauchen kann oder in naher Zukunft brauchen können wird: Erfindungen, die hierher verbannt wurden, weil eine Rahmenbedingung nicht mehr passte. Diese Rahmenbedingung, meist eine ökonomische, hat sich dann geändert, andere Bedingungen wurden massgebend - aber die Erfindung war auf dem Dachboden, verstaubt und vergessen', schreibt Christian Mähr in seinem Vorwort.
Gegen dieses Vergessen hat der Autor neun alte Erfindungen 'entstaubt': den Flettner-Rotor (Schiffsantrieb), die Natronlok, den Semaphor (optischer Telegraph), den Hydraulischen Widder (Wasserpumpe), den Holzvergaser, den Seebeck-Generator (Thermo-Elektrizität), die Kunstsprachen, den Absorber-Kühlschrank und Wärme-Transformator sowie das Ionentriebwerk. Mähr bespricht alle Erfindungen sehr interessiert und liebevoll, weist aber auch deutlich auf ihre Stärken und Schwächen hin. Er zeigt die Geschichte ihres Verschwindens aus dem öffentlichen Bewusstsein auf und insbesondere auch, wie manche Verfahren heute wieder nutzbar gemacht werden könnten - so z.B. die Technik der Natronlok als solarer Energie-Speicher.
Sicher, das eine oder andere liesse sich in den Kapiteln ergänzen: so liegt beim Hydraulischen Widder keine erfindungslose Zeit zwischen Herons Wasserorgel und der Erfindung des älteren Montgolfier-Bruders, sondern es gab verschiedene Versuche wie 'Siphonmaschine' des Schweden Christopher Polhem zu Beginn des 18. Jahrhunderts oder die Wassersäulenmaschine der französischen Geistlichen Denisart und de la Deuille von 1731. Doch davon unberührt bleibt als Fazit: ein schönes, interessantes, aber auch nachdenkliches und bedenkenswertes Buch. zum Seitenanfang

Lengsfeld, Klaus (Hg.): Halligleben um 1900, Heide (Westholsteinische Verlags-Anstalt Boyens)1998, 160 Seiten
Das reich bebilderte (S-W-Fotos und Zeichnungen)Buch lehnt sich weitgehend an die ethnologischen Forschungen des Kaufmanns Julius Konietzko in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und an den Katalog der Halligsammlung im Nordfriesischen Museum (Nissen-Haus) in Husum an. Es beschreibt anschaulich das Alltagsleben der Bewohner auf den Nordfiesischen Halligen vor der Schleswig-Holsteinischen Küste.
Über den engeren Kreis der Nordsee-Liebhaber hinaus ist das Buch deshalb interesant, weil es zeigt, dass Menschen auch in engen Lebensräumen und mit begrenzten Ressourcen eine vielfältige Kultur hervor bringen können. Meerstrandwegerich als Gemüse, Kuhdung-Briketts (Ditten) als Brennstoff, Zisternen zum Auffangen des Regen- und Schneewassers, aber auch Aalstecher, Muschelforken und Käsepressen zeigen, mit wie viel Kreativität und Erfindungsreichtum die schmalen Ressourcen genutzt wurden. Insgesamt ein sehr schönes und eindrückliches Buch
Noch eine Anmerkung: Wenngleich die gefundenen Lösungen spezifisch für die Umwelt des Wattenmeeres galten, so lässt sich die gleiche Kreativität sicher auch bei Bewohnern anderer beschränkter Lebensräume finden - seien es nun Eskimos oder Südseeinsulaner. zum Seitenanfang

Jones, David E.H.: Zittergas und schräges Wasser - Die phantastischen Erfindungen des modernen Daedalus, 5. Aufl. Frankfurt/Main (Harri Deutsch Verlag) 1990, 360 Seiten
Dieses 1982 in der englischen Originalausgabe erschienene Buch verdient zu Recht das Praedikat 'genial'. Denn die hier gesammelten, urspruenglich in den 1960ern und 1970ern jede Woche im Wissenschaftsmagazin 'New Scientist' erschienenen Daedalus-Entwuerfe sind vorweggenommene, nicht patentierte Erfindungen des David E.H. Jones. Ein Beispiel: Jones propagiert 1964 und 1965 ein Seil, das am Äquator befestigt ist und bis zu einem geostationaeren Satteliten hinaufreicht. Über dieses Seil koennten dann Versorgungskapseln nach oben gezogen werden. Seit der Veroeffentlichung von Jones arbeitet nun die NASA an einem solchen Projekt. Ob Schmelzwasserantriebe für Eisberge, die vibrierende Strassenbahn, Thermogleiter oder globale Fernbeben - zu den Ideen kommen meist umfangreiche Berechnungen, die die Machbarkeit belegen. Viele Ideen sind spaeter von anderen in die Praxis umgesetzt worden.
Das Ganze ist nicht nur interessant, sondern auch mit viel Ironie und einer gehoerigen Portion britischen Humors geschrieben. zum Seitenanfang

Siegfried Richter, Wunderbares Menschenwerk - Aus der Geschichte der mechanischen Automaten, Edition Leipzig 1989, 164 S., 116 z. T. farbige Abbildungen, ISBN 3-361-00220-6, DM 49,-
Dem inzwischen leider verstorbenen Siegfried Richter gebührt das Verdienst, mit diesem Buch ein sowohl informatives als auch durch die reiche Bebilderung äusserlich ansprechendes Werk zu einem schon immer faszinierenden Thema (siehe schon Johann Beckmann, Beiträge zur Geschichte der Erfindungen, 1782 ff., Bd. IV, S. 105-110) vorgelegt zu haben.
Nach einer thematischen Einleitung wird der Leser vom Automatenbau in der Antike über die chinesische und islamische Welt sowie die frühe Neuzeit bis in die Gegenwart geführt. Dabei werden die entsprechenden technischen Details erläutert und die jeweilige Automatenpro- duktion in den kultur-, sozial- und wirtschaftsgeschichtlichen Kontext ihrer Epoche gestellt. Richter widersteht dabei der nahe liegenden Versuchung, eine durchgängige Fortschrittslinie von der Antike bis zu den heutigen Industrierobotern zu ziehen. Vielmehr weist er auch auf Brüche und Diskontinuitäten in der technischen Entwicklung hin.
Dennoch bleiben einige Kritikpunkte: Das gesamte Gebiet der Rechenautomaten - insbesondere der frühen - kommt erheblich zu kurz; die Spielautomaten des 20. Jahrhunderts werden nicht behandelt; als Literaturangaben werden nur die Verfasser, nicht aber die Seitenzahlen genannt; wie bei vielen DDR-Autoren leider immer wieder üblich, werden auch hier die Berufe bei solchen Personen nicht genannt, die zu den "reaktionären Klassen" zählen und sich deshalb nicht reibungslos in die gewünschte Linie des Fortschritts einfügen lassen (so bei den Theologen Athanasius Kircher, Albertus Magnus, Conrad Dasypodis, Caspar Schott u. a.); im Sinne dieser Tendenz wird auch bei der technischen Entwicklung im Mittelalter die Bedeutung der Klöster unterschlagen, obwohl diese z. T. über mehr Handwerker verfuegten, als die hier hervorgehobenen Städte. Trotz dieser Mängel bleibt das Buch lesenswert, zumal es sich auch in seiner Klarheit und übersichtlichen Satzstruktur wohltuend von manchen anderen Werken abhebt. zum Seitenanfang

Günter Bayerl (Hg.), Wind- und Wasserkraft. Die Nutzung regenerierbarer Energiequellen in der Geschichte, Düsseldorf (VDI-Verlag) 1989 (=Technikgeschichte in Einzeldarstellungen), 394 S., zahlreiche Abb., ISBN 3-18-150045-3, DM 68,-
Der Band faßt die Beiträge eines Symposiums zusammen, das am Institut für Sozial- und Wirtschaftgeschichte der Universität Hamburg über die Nutzung regenerierbarer Energiequellen in der Geschichte, insbesondere der Wind- und Wasserkraft, stattfand. Die umfängliche Einleitung des Buches ordnet das Thema im Rahmen der aktuellen Diskussion über alternative bzw. regenerierbare Energiequellen historisch ein und schildert neuere Ansätze der Geschichtssehreibung über Energie-Nutzungssysteme. Die Beiträge selbst sind nach Oberthemen gruppiert: zuerst werden Quellenprobleme behandelt, die sich bei der Erforschung der Nutzung von Wind- und Wasserkraft ergeben sowie auch verschiedene Quellengattungen vorgestellt, die die Rekonstruktion der historischen Energienutzungssysteme ermöglichen. Besonders positiv zu werten ist, dass rechtsgeschichtliche Aspekte der Wind- und Wasserkraftnutzung ebenso behandelt werden wie die Frage der Leistung und der Leistungsgrenzen von Wasserkraftnutzungen. Ein eigener Themenkomplex analysiert die Industrialisierung unter dem Gesichtspunkt, welchen Beitrag die unterschiedlichen Energienutzungssysteme hierzu lieferten. Ein letzter Abschnitt ist der didaktischen Umsetzung der Ergebnisse der Mühlenforschung im Unterricht gewidmet. Dies und eine Vielzahl von Bildern, Skizzen und Tabellen machen das Buch zu einem interessanten, informativen und gut lesbaren Werk über die traditionellen regenerierbaren Energiequellen, ein Vorzug, der bei vielen anderen Symposiumsbänden leider nicht immer gegeben ist. zum Seitenanfang

Gulia, Nurbej Vladimirovic: Der 'Energiekonserve' auf der Spur - oder: Wie faehrt mein Auto ohne Benzin?, Frankfurt/Main (Harri Deutsch Verlag) 1989, 159 Seiten
Das Buch haelt, was der spannende Titel verspricht: es beschäftigt sich anschaulich mit den verschiedenen Möglichkeiten der Ernergiespeicherung, deren Vor- und Nachteile hier diskutiert werden. Gulia bespricht Speicherungen mit Hilfe von Aufziehfedern und Gummiseilen, ueber komprimierte Luft und isolierte Waerme und schliesslich die verschiedenen Speicher- und Umwandlungsformen elektrischer Energie bis hin zur Supraleitung und Brennstoffzelle. Gegenueber diesen Techniken favorisiert Gulia Schwungraeder als Energiespeicher. Er erwähnt dabei verschiedene historische Projekte, insbesondere auch russische wie den Personenwagen mit Tretantrieb und Schwungradspeicher von I.P. Kubilin im Jahre 1891, die sowjetischen Schwungrad-Lokomotiven und den Schwungradspeicher der Ingenieurs Ufimzew von 1924 für ein Windkraftwerk bei Kursk - technische Leistungen, die im Westen kaum bekannt sind, weil man hier nach alter Tradition immern noch auf 'die Russen' herabsieht. Gulia diskutiert auch verschiedene Schwungrad-Materialien (z.B. Diamantfasern) und die Einsatzmoeglichkeiten "weicher" Schwungraeder.
Die russische Originalausgabe dieses Buches stammt von 1986, eine DDR-Ausgabe von 1988. Es ist wieder einmal das Verdienst des Verlages Harri Deutsch, ein interessantes russisches Buch auch dem Westen zur Kenntnis gebracht zu haben. zum Seitenanfang

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